Pearl

Hier könnt ihr euch über Eure Haustiere austauschen
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Helga@Home
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Pearl

Beitrag von Helga@Home » 28.03.2021, 15:53

Hallo ,
Heute zeige ich mal meine Pearl .
Pearl ist mir vor zwei Jahren zugelaufen , abgemagert voller Würmer usw...
Hab sie da sie nicht gechipt ist behalten und wieder aufgepeppt..

Am liebsten ist sie im Treppenhaus, sie ist nicht sehr zutraulich , zu mir mittlerweile schon.
Ich denke sie hat zu viel durchgemacht.
Aber sie fängt Mäuse in meinen Garten wie keine andere .
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Pearl
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Ingelid
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Re: Pearl

Beitrag von Ingelid » 28.03.2021, 19:21

Da hat Pearl großes Glück gehabt, dass du sie aufgenommen hast. :smiley_emoticons_winken4:
Liebe Grüße Ingelid

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kleinesRehlein
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Re: Pearl

Beitrag von kleinesRehlein » 29.03.2021, 05:11

Schön, dass es Menschen wie dich gibt.
Ich hab ja auch 1 Kater aufgenommen, der damals als die reinste Bestie betitelt wurde .
Bei uns ist es ein Tier, welches nicht lieber, anhänglich und treu sein könnte
LG
Marion

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elis
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Re: Pearl

Beitrag von elis » 29.03.2021, 08:14

Hallo !

Deine Pearl schaut noch ein bißchen ängstlich. Die haben am Anfang ein bißchen Angst vor der Kamera und außerdem haben sie ja so manches Trauma in ihrer Seele, das muß ja erstmal vergessen werden. Ich habe ja auch so seit ca. 1 Jahr meinen Kater Rudi aus einem Tierheim geholt. Tiere sind so dankbar. Das ist so ein lieber treuer Kerl, ein richtiger Schmuser, der mir in der Zwischenzeit blind vertraut. Der versteht mich genau, wenn ich mit ihm rede. Wenn ich ihm sage, das ich weg muß, bald wieder komme. Dann sieht er mir nach von oben runter. Er schläft dann so lange. Er ist ja schon so ca. 8 Jahre alt.
Er liegt ja so gerne auf dem Schreibtisch, wenn ich am PC sitze. Die Tastatur ist unter dem Tisch auf einem extra Schub. Da lag er mal so da, ließ sich zum ersten Mal mit der Bürste bürsten. Er genoß es so richtig. Wie ich fertig war, sagte ich zu ihm, wenn Du dich umdrehen würdest könnte ich die andere Seite auch bürsten. Er sah mich ganz groß an, stand auf und drehte sich um :smiley_emoticons_xd2: ich mußte so lachen.
Er kann auch richtig nein sagen. Im Winter wenn es so richtig kalt war habe ich ihm die Haustür aufgemacht und fragte ihn "willst raus", er machte "na....." und rannte über die Treppe rauf. Er redet so viel mit mir. Da schaut er mich mit großen Augen an. Wir beide verstehen uns schon so gut. Tiere sind ja so gescheit, wenn man ein Gefühl hat dafür. Er macht mir viel Freude.

lg. elis
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Re: Pearl

Beitrag von Klaus » 29.03.2021, 11:13

Ja man kann wirklich mit seinen Tieren sprechen und sie verstehen was gemeint ist. Ich unterhalte mich ständig mit meinem Hund und an seinen Augen kann ich erkennen,....er weiß was ich meine. Aber auch auf Handzeichen reagiert er sofort. Bei vielen Dingen brauche ich auch garnichts zu sagen oder Handzeichen geben. An meinem Verhalten erkennt er was los ist und was jetzt kommt.
Jeden Tag fahren wir gemeinsam zum Friedhof und besuchen Frauchen. Wenn ich zur Jacke greife steht er bereits an der Tür.......
Mein Hund ist mein Freund und Partner.
So lange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken ( Noka)

Je hilfloser ein Lebewesen ist,desto groesser ist sein Anspruch auf Schutz vor menschlicher Grausamkeit." -Mahatma Ghandi-

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Re: Pearl

Beitrag von Monika Gottschalk » 29.03.2021, 12:14

Tiere haben mich fast mein ganzes Leben begleitet und daher kann ich euch daher nur zustimmen. Erst jetzt habe ich es wieder erlebt, wie feinfühlig ein Tier ist. Als unsere Jenny zu mir kam (2012) lag mein Mann im Krankenhaus. Die soziale Lernphase des Kätzchens war bereits lange vorüber, als er wieder nach Hause kam. Jenny war ihm gegenüber sehr scheu, dieses große Wesen, das plötzlich und dazu mit schleifenden Füßen im Haus herumlief, machten ihr Angst. Sie blieb immer etwas zurückhaltend. Sie schmust zwar mit ihm, aber immer mit einer Pfote auf dem Rückzug, während sie mir gegenüber sehr anhänglich ist. Ich rede mit ihr und sie schnattert zurück.
Als er jetzt wieder ins Krankenhaus musste, war sie plötzlich verändert. Sie lief ziellos umher, als suche sie etwas und kam abends auch nicht mehr zu mir auf den Sessel. Da dämmerte mir, dass sie ihn vielleicht vermissen könnte.
Als er wieder nach Hause kam, schaute sie ihn wieder mit großen Augen an und betrachtete ängstlich seinen Gehstock. Letzterer ist jetzt akzeptiert, sie sitzt morgens wieder wartend auf ihrem 'Schmuseplatz', auf dem jeden Morgen das offizielle Begrüßungsritual stattfindet und fordert dort auch seine Schmuseeinheiten ein. Sie kommt auch wieder abends zu mir auf den Sessel und zetert wieder wie gewohnt, wenn ich wieder einmal aufstehen muss.
Alle Menschen sind klug - die einen vorher, die anderen nachher. (Zitat: Voltaire)

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Re: Pearl

Beitrag von aseg24 » 29.03.2021, 13:41

Ich könnte mir ein Leben ohne ein Tier nicht vorstellen. Aktuel lebt bei uns unsere Luna ein Hund der leider als Welpe misshandelt wurde. Aber jetzt ist sie echt eine Liebe. Klar sie hat paar Macken aber wer hat die nicht. Meine Tochter hat noch etliche Meerschweinchen.

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Re: Pearl

Beitrag von elis » 29.03.2021, 22:53

Hallo !

Das ist ja alles schön zu lesen und so wahr.
Ich hatte ja immer Katzen bzw. nur Kater. Da könnte ich stundenlang erzählen was ich mit denen alles erlebt habe. Da war jeder ein besonderer Kater. Vor Rudi hatte ich jahrelang keine Katze mehr, weil Seppi der Vorgänger plötzlich verstorben ist, der Kater von meinem Sohn noch gelebt hat bzw. der war sehr viel bei mir, dem wollte ich nicht antun, das ich auf einmal eine fremde Katze hatte und ihm dadurch womöglich seine zweite Heimat genommen hätte. So habe ich erst voriges Jahr die Gelegenheit, wieder selber eine Katze zu haben. Schnucki der Kater meines Sohnes mußte eingeschläfert werden, weil er sehr krank war. Er war ja auch wie meine Katze, ein ganz lieber und er war sehr viel bei mir. Mein Sohn mit Familie, die waren alle tagsüber in der Arbeit.
Der Seppi (Vorgänger von Rudi) war ein graugetigerter Bauernkater. Er konnte Mäuse fangen, konnte gefahrlos über die Straße gehen. Seine Mama hat ihm schon als ganz kleiner gelernt, das man sich vor Fahrzeugen jeglicher Art in Acht nehmen muß. Wenn ihr Euch vorstellt, ich sitze im Sommerhäusl (überdachte Terasse), Seppi bei mir. Ich denke mir nur, so jetzt geh ich in den Friedhof (gegenüber von meinem Garten) zum Gräber gießen. Stehe auf, gehe los, aus dem Garten raus, über die Straße in den Friedhof. Was denkt ihr, ich gehe beim Friedhofstürchen rein, wer sitzt schon am Grab und wartet auf mich, der Seppi. Der konnte wirklich Gedanken lesen. Er sah, wie ich los ging, er ging hinter in den Garten sprang über den Zaun und über die Straße und war dadurch schneller am Grab wie ich. Wenn er mich machmal tagsüber gesucht hat, ging er zum Friedhof bei einem Zugang rein, miaute ganz laut, ich hörte ihn natürlich, rief dann nach ihm "Seppi", dann wußte er in welcher Ecke vom Friedhof ich gerade war. Ich habe für andere Leute ihre Gräber mitgegossen, die nicht hier wohnten. Er kam dann an, sprang auf den nächsten Grabstein ganz oben rauf, legte sich lang und wartete bis ich mit gießen fertig war, nebenbei bekam er etliche Streicheleinheiten von mir ab. Dann gingen wir von einem Grab zum anderen, er ging immer mit. Am Schluß kam mein Elterngrab dran. Wenn wir da fertig waren habe ich mich immer auf eine Bank gesetzt, beschmuste ihn und dann stand ich auf und ging Richtung Tor. Er sprang über die Friedhofsmauer, wartete auf mich bis ich dort war, dann gingen wir zusammen heim. Die anderen Leute lachten schon immer wenn wir zusammen im Friedhof waren, die haben unsere Zeremonien natürlich mitbekommen und sich amüsiert drüber. Es ist so schön ein Haustier zu haben. Von Rudi kann ich auch schon viel erzählen. Das ein andermal.

lg. elis
jetzt noch ein paar Bilder vom Seppi. Er fehlt mich noch immer sehr.
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Re: Pearl

Beitrag von kleinesRehlein » 30.03.2021, 04:36

Ich danke Euch allen für die wundervollen Tiergeschichten.
Das ist die schönste Morgenlektüre die man sich vorstellen kann.
Ich selbst habe ja auch 2 Katzen. Meinen Kater Herby , den Scheidungswaisen, der jetzt bald 15 Jahre wird und Dipsy mein Katzenmädel mit knapp 18 Jahren.
Herby ist auch mein ständiger Begleiter ,,,,,,er geht im Sommer mit in den Wald wenn ich Pilze sammeln geh,,,,,rennt immer ein Stückerl vor , und wartet dann auf mich.
Er kennt auch ganz genau unseren täglichen Weg, und wenn ich dann mal die Runde anders rum gehen möchte gibt mir Herby die Richtung vor.
Dipsy mein Mädel ist da gaaanz anders. Sie läuft zwar ein paar Meter mit, setzt sich dann aber auf einen höheren Baumstumpf, und wartet , immer mit lautem Rufen auf mich. Sie fürchtet sich vor allem was sich bewegt, nur nicht vor Hunden, Mardern und Füchsen.
In der Wohnung und im Garten ist sie dann aber immer an meiner Seite.
Auch hat sie irgenwie die Uhr im Kopf.
Gegen 18 Uhr fütter ich immer unsere Aquariumfische.
Schon 5 Minuten vorher sitzt sie vor dem Aquarium und wartet dass ich denn endlich fütter, denn sie weiss genau, dann guggt Frauchen , ob es den Fischlein auch allen gut geht und sitzt dabei auf einem Hocker. Oh, schnell auf den Schoss rauf und ich bekomm soviel Streicheleinheiten die ich möchte.
Nicht dass mir Herby zuvor kommt.
Auch wurde sie schon einige Male Retter von Fischchen die über den Rand sprangen und auf dem Boden dann zappelten.
Egal wo ich dann bin, sie kommt mit Ihrem stolzen Alter regelrecht angeflitzt,,,,setzt sich vor mich, zieht mit der Pfote am Ärmel und schreit Gott erbärmlich. Dann weiss ich genau, oh , ein Fischlein braucht Hilfe.
Herby im Gegensatz bringt mir immer wieder Eidechsen an , legt sie mir vor die Füsse und guggt mich dann fragend an , so als ob er sagt,,,,,,,,was machen wir jetzt dass Ihr nichts passiert.
ich trage sie dann ,,,natürlich unter der Aufsicht meines Lausers , zu einem Steinhaufen, den wir für solche Zwecke haben und lasse sie frei.
Man sieht dann regelrecht wie froh die kleinen Tierchen sind.
Tja und im Sommer dann , wenn unsere beiden Schildkrötmädchen wieder in Ihrem Gehege und zum Teil auch draussen frei maschieren , sind die beiden Mietzen nie weit.
Sie liegen oft zusammen mit den Mädels im Schutzhäuschen, und geniessen die Wärme dort drinnen.
Auch wenn wir unterwegs sind kann ich 1000 % sicher sein, dass den beiden Kleinen nichts passieren würde, den Herby und Dipsy bewachen sie dann.
Gegen 18 Uhr wandern dann die beiden Schildis zum Schlafen gehen ins Häuschen und wer geht langsam hinterher, wie ein Herdenhund?
Natürlich unser Herby.
Dipsy beobachtet das Ganze dann von Ihrem Sonnenplatz , ob Herby seine Aufgabe auch richtig macht.

Tja Ihr lieben, ich glaube wir können regelrechte Romane über unsere Lieblinge schreiben und glaubt mir,,,,,,keine einzige Zeile wäre langweilig für Tierliebhaber wie WIR es sind.

Ich freue mich schon , wieder von Eueren Tieren zu lesen , und auch was beisteuern zu können

Wünsche Euch allen einen schönen Tag mit Eueren Lieblingen und wink mal aus dem kühlem Fichtelgebirge zu Euch rüber

LG
Marion

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