Winterharte Fuchsie, was hat sie nur?

Was mache ich bei Krankheiten meiner Lieblinge? Wie bekämpfe ich Schädlinge? usw.

Brigitte Stisser

Beitrag von Brigitte Stisser » 30.05.2009, 07:40

Ich glaube auch, das es diese Zikaden sind. Auch draußen. Wenn ich dran denke, spritze ich die ausgetriebenen Spitzen  mit Lizetanspray, wenn es zu spät war, muß ich in den saueren Apfel beißen und zurückschneiden. Vor dem Ausräumen stecke ich meistens Lizetanstäbchen, damit wenn der Saftstrom einsetzt dieses Mittel sich in der Pflanze verteilt. Vorher hat es keinen Zweck und ist nur unnötige Geldausgabe.Ein Restrisiko bleibt.   Gruß  Brigitte

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Beitrag von gudrun » 30.05.2009, 10:22

Dieses Jahr habe ich das erste Mal Bekanntschaft mit diesem vermaledeiten Schadbild gemacht, nicht an meinen alten, auch nicht an den gekauften von Ermel oder Michiels, sondern den von privat mir zugelegten, direkt aus deren Überwinterungsraum. Keine Angst, nicht die Säulen, die sind in Ordnung.

Das Gekräusel wurde immer länger und länger, zu sehen gab es aber nichts, keine einzige Blattlaus. Da es sich bei den Befallenen in der Regel um alte verknorzte Pflanzen mit wenig Austrieb handelte, habe ich mich schlicht und ergreifend von ihnen getrennt. Es waren ja auch genau die Pflanzen, die bei mir auf die hinteren Plätze verwiesen waren. Zweimal schlechte Behandlung, das war zu viel. Jetzt sind sie weg, ehe sie noch weitere anstecken? Anstecken? Genau das bezweifle ich. Wenn das gelegentlich auftritt, würde ich genau wie Traudel verfahren, einfach Triebe entfernen. Einige haben halt immer die schlechtesten Plätze. Ich bin überzeugt, gesunde Pflanzen mit guter Pflege und optimalem Standort bekommen so leicht nichts.
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Beitrag von Bluemchenblume » 30.05.2009, 20:56

Jetzt habe ich das Foto vergessen.  :(

Mach ich morgen.
bis später, wiiinke

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Beitrag von Steffi » 31.05.2009, 08:53

gudrun hat geschrieben:Dieses Jahr habe ich das erste Mal Bekanntschaft mit diesem vermaledeiten Schadbild gemacht, nicht an meinen alten, auch nicht an den gekauften von Ermel oder Michiels, sondern den von privat mir zugelegten, direkt aus deren Überwinterungsraum. Keine Angst, nicht die Säulen, die sind in Ordnung.

Das Gekräusel wurde immer länger und länger, zu sehen gab es aber nichts, keine einzige Blattlaus. Da es sich bei den Befallenen in der Regel um alte verknorzte Pflanzen mit wenig Austrieb handelte, habe ich mich schlicht und ergreifend von ihnen getrennt. Es waren ja auch genau die Pflanzen, die bei mir auf die hinteren Plätze verwiesen waren. Zweimal schlechte Behandlung, das war zu viel. Jetzt sind sie weg, ehe sie noch weitere anstecken? Anstecken? Genau das bezweifle ich. Wenn das gelegentlich auftritt, würde ich genau wie Traudel verfahren, einfach Triebe entfernen. Einige haben halt immer die schlechtesten Plätze. Ich bin überzeugt, gesunde Pflanzen mit guter Pflege und optimalem Standort bekommen so leicht nichts.
So ein ähnliches Schadbild hatte ich 2007 auch an einigen meiner Fuchsien, unterm Mikroskop habe ich dann leider Weichhautmilben entdeckt.

Brigitte Stisser

Beitrag von Brigitte Stisser » 31.05.2009, 10:13

Könnte ich mir auch vorstellen, muß mal unser Mikroskop aktivieren. Dagegen spricht nur, das der Schaden meistens im Frühjahr erfolgt( bei mir ) und später ist der Spuk vorbei.Meine Fuchsien stehen in Nähe von Rhododendren und ich bringe den Schaden immer damit in Zusammenhang. Die Rhodos haben doch auch so einen Plagegeist, dem man mit den Blautafeln zu Leibe rückt. Gruß   Brigitte Stisser
Die Weichhautmilben sind meines Wissens " Ganzjahresschädlinge".

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Beitrag von gudrun » 31.05.2009, 11:35

Wann tritt eine Krankheit auf? Wenn der Patient geschwächt ist. Ich denke, nach der Überwinterung ist das wohl der Fall. Manche sind anfälliger, manche weniger. Es geht de Fuchsie wie de Leit.
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Beitrag von Claudia » 31.05.2009, 12:54

Da kann ich im Moment nur zu dem Schluß kommen das ich wohl mit beiden "Lieblingen" zu tun habe. Entdecken konnte ich bisher immer nur diesen Blattglanzkäfer. Also war auch er die Ursache für das Schadbild. Da habe ich es mir wohl zu einfach gemacht :idea:
ABer die Ausführungen von Bernd überzeugen mich.
Die Käfer versuche ich von Hand zu fangen.....bei den anderen muß ich erst den Übeltäter finden :D
Lieben Gruß aus dem Saarland
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Beitrag von Elina » 31.05.2009, 14:01

Also ich habe das Schadbild vorwiegend an den Winterharten. Hier auf dem Foto bei der Magellanica Alba. Da hilft nur abschneiden. Rhododendren habe ich keine. Kann davon also nicht kommen.

Schöne Pfingstgrüsse aus dem Rheinland
Elina7743

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Beitrag von gudrun » 01.06.2009, 00:23

Schöne Hosta stehen hinter den Fuchsien.

Ist schon jemand auf die Idee gekommen, es könnte am Wetter liegen, bzw. das das Wetter die Krankheit begünstigt? Erst war es warm und die Pflanzen sind zügig gewachsen, dann wurde es kühler und es ging nicht weiter mit dem Wachstum. Dann wurde es wieder wärmer, Wachstum marsch - und jetzt sah man die verkrüppelten Triebe.
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Beitrag von Bluemchenblume » 01.06.2009, 11:38

An das Wetter glaube ich auch fast schon.

'Steffi, ich hatte natürlich auch zuerst an WHM gedacht  :x . aber ich hatte auch sofort nachgesehen und geprüft und geprüft .....


Ist aber nichts zu sehen.
bis später, wiiinke

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Beitrag von Bluemchenblume » 01.06.2009, 11:38

Das Wetter war ja wirklich eine Berg- und Talfahrt.
bis später, wiiinke

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Beitrag von MadMim » 02.06.2009, 22:50

Ich glaube aber nicht, daß das Wetter solche komischen Verkrüppelungen macht.
Meiner Meinung nach sind das angestochene Pflanzenzellen,
die anschließend diese Mißbildungen hervorrufen.

Leider bin ich aber kein Experte und kann es nicht genau begründen.   :oops:
Good timber does not grow with ease -
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