Fuchsienstecklinge in Perlite

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mia
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Fuchsienstecklinge in Perlite

Beitrag von mia » 20.09.2012, 19:02

Habe noch einige Minis (ca. 5-10 cm) von verschiedenen Fuchsien in Perlite im Zimmergewächshaus auf der Fensterbank stehen. Kann/soll ich sie noch in Erde topfen oder besser in Perlite wachsen lassen. (Bin etwas unsicher. Engelstrompeten soll man so spät ja nicht mehr topfen, sondern im Wasserglas über den Winter bringen). Bei Fuchsien weiß ich so gar nicht Bescheid. Danke schon mal für eure Infos!

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Claudia
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Beitrag von Claudia » 21.09.2012, 07:19

Wenn das mit dem Perlite gut funktioniert würde ich sie  an Deiner Stelle darin belassen. Im Frühjahr kannst Du immer noch gut umtopfen. Und dieses Perlite kannst Du wunderbar mit in die Erde einbringen.

Also auch da....einfach ausprobieren.
Viel Erfolg ;)
Lieben Gruß aus dem Saarland
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Ursel
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Beitrag von Ursel » 21.09.2012, 08:23

Mia ich wünsche dir viel Erfolg mit deinen kleinen Füchsen, du weißt ja, im Herbst Stecklinge machen ist
immer etwas problematisch, ich mache und auch viele aus dem Forum im Frühjahr die Steckis.
Vielleicht schaffst du es einige über die Winterzeit zu bekommen.
Mach mal so zwischendurch öfters paar Bilder von deinen Füchsen.
So weißt du im nächsten Jahr wie gut es funktioniert hat. So mache ich es.
Es ist immer sehr interessant wenn man sich dann bei der nächsten Aufzucht diese Bilder anschaut


Ursel

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Inge
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Beitrag von Inge » 21.09.2012, 09:02

Mia, sind die kleinen Füchse schon bewurzelt?

Wenn ja: ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, indem ich einen Balkonkasten mit Erde gefüllt habe und die kleinen Töpfchen in der Erde versenkt habe. Der Kasten stand dann kühl, aber hell und die Fuchsienbabys haben über den Winter schön weiter Wurzeln entwickelt.
Im Frühjahr konnte ich sie dann größer topfen!  :)
LG Inge

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Beitrag von Karingoldi » 21.09.2012, 13:25

Mach ich auch so ,Inge .
Alles kleine kommt mit Topf in einen Blumenkasten mit halb gefüllter Erde  ;)
Liebe Grüße Karin

Das Wunderbarste von all dem, was im Menschen ist, ist sein Herz;
denn es ordnet sein ganzes Wesen. Bild

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mia
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Beitrag von mia » 21.09.2012, 19:09

Danke, das sind ja jede Menge Tipps.
@ Claudia:Ich habe es im Sommer mit der Beuwrzelung in Perlite versucht und es hat geklappt. Ein paar sind schon in der Erde und leben noch, allerdings sind es auch noch Winzlinge im Zimmergewächshaus.                                                                         @Ursel: ab wann spricht man denn von Herbststecklingen? Meine sind vom August. Das mit den Fotos ist ein guter Tipp!
@ Inge: Ob sie schon viele Wurzeln haben kann ich nicht sagen, allerdings wachsen an einigen winzige Blättchen und auch der eine oder andere Blütenansatz ist zu sehen (den knipse ich aber immer ab, weil ich denke, dass die Blüten der Pflanze zu viel Kraft rauben). Falls sie also Wurzeln haben, soll ich sie dann in Erde setzen und diese Töpfchen dann in den Balkonkasten oder kann ich es auch mit den Perlitetöpfchen machen? Auch an Karin ergeht ein Dankeschön!

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gasteria
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Beitrag von gasteria » 07.05.2014, 17:01

Hatte heute ein neues Thema mit einer Frage aufgemacht,ist wahrscheinlich futsch.Ich wollte euch fragen,ob man statt Perlite auch Pinienrinde nehmen kann und druntermischen.Ich habe da noch so viel  in einer feineren Größe?Perlite müßte ich erst kaufen  :( ...
LG Silke
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Beitrag von Pflanzenträumer » 07.05.2014, 19:02

Hallo Silke,
Perlite ist ein thermisch behandeltes vulkanisches Gestein welches völlig steril ist. Da es auch leicht und locker ist, bewurzeln Stecklinge gut darin. Es ist aber völlig düngerfrei. Wenn Stecklinge in Perlite länger wachsen sollen, müssen sie, nachdem sie gut bewurzelt sind, gedüngt werden.
Im Baumarkt kosten 100l etwa 15 €.
Das ist eine große Menge; ob es auch kleinere Abpackungen gibt: keine Ahnung.
Pinienrinde würde ich nicht zur Bewurzelung nehmen: es können natürliche Hemmstoffe vorhanden sein die die Wurzel abtöten.
Gruß vom Pflanzenträumer Klaus

Avatar: Fuchsie Kit Oxtoby

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Beitrag von gudrun » 07.05.2014, 19:52

Ich würde auch keine Pinienrinde zum Bewurzeln verwenden. Es geht aber recht gut in mit Sand gemischter Topferde.
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Viele Grüße aus Hochheim
Gudrun

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gasteria
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Beitrag von gasteria » 07.05.2014, 20:25

Ich danke euch ganz sehr,ich wollte das nicht zum Bewurzeln,sondern zum Einmischen in die Erde,wenn ich die Füchse jetzt aus dem Winterquartier hole und umtopfe.Hab mich falsch ausgedrückt,entschuldigt bitte.Ich mische ja in der Schubkarre und wollte wissen,ob ich da statt Perlite die Pinienrinde nehmen kann?
LG Silke
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Kolibri
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Beitrag von Kolibri » 07.05.2014, 23:34

Silke da würde ich Dir dringend abraten.
Diese Holzstoffe (auch Rinde gehört dazu) werden fast überwiegend von
Pilzen zersetzt und abgebaut. Inwieweit  diese Pilze aber nebenher noch
Kulturpflanzen schädigen ist bis heute nicht genau erforscht. Leider gehören Fuchsien zu den Pflanzen die stark unter solchen Bodenpilzen leiden und deshalb ist es angebracht alles was Pilze fördert und das Pilzwachstum begünstigt zu vermeiden.Wenn Du also kein Vermiculite hast  tut Sand den gleichen Zweck .Als Ausweichsmöglichkeit kann man auch ein paar Handvoll Blähton untermischen.Entscheidend ist ,dass man
den Boden dauerhaft lockert und das Verdichten (z.B. durch Bewässern)
im Laufe der Vegetationsperiode weitgehend vermeidet und die Luftzufuhr
aufrecht hält.Verdichten bedeutet Sauerstoffmangel-> dieser führt zu einer Versäuerung des Substrates und letztendlich zum wurzelsterben.
Herzliche Grüße aus Stuttgart von Herbert

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Beitrag von gasteria » 08.05.2014, 10:05

Vielen,vielen Dank,gut daß ich gefragt habe...
LG Silke
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gasteria
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Beitrag von gasteria » 09.05.2014, 12:16

Ich müßte nochmal nerven,könnte man diese Pinienrinde-Schnitzel dann zwischen die Beetl auf die Wege machen?Jetzt habe ich da immer die vom Herbst kleingeschretterten Bambusschnipsel.Die verwittern ja auch immer bissl und da könnte man ja diese Dinger drauf streuen oder ist das auch schlecht  :?  :oops:
Vielen Dank für eu`re Geduld...
LG Silke
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